Geschichte unserer Schule

Die Geschichte unserer Schule:

Nach dem 2. Weltkrieg gab es im rechtsrheinischen Köln den dringenden Wunsch der Eltern, eine Realschule am Wiener Platz zu errichten.
Zuerst wurde 1954 das Gebäude der Mädchen-Realschule fertiggestellt. Die Jungen wurden zunächst im Schichtunterricht in diesem Gebäude
der Elly-Heuss-Knapp-Schule  unterrichtet. Ab 1956 ist unser Gebäude fertig, der Nachmittagsunterricht entfällt und Schulgeld muss auch nicht
mehr bezahlt werden. 18 Klassen und 26 Lehrer ( !! ) – noch ist es eine Jungenschule- ziehen in „unser“ Gebäude ein.

Im Schuljahr 1968/69 nimmt die Jungenrealschule wegen Überfüllung der Mädchenrealschule erstmals Mädchen auf, ab 1969 dürfen die Schulhöfe
von beiden Schulen genutzt werden – ein Mauerdurchbruch macht´s möglich. Ab dem Schuljahr 1970/71wird offiziell die Koedukation eingeführt.
Unsere Schule heißt damals: „Realschule I für Jungen und Mädchen mit differenzierter Oberstufe in Köln-Mülheim“. Ab dem Schuljahr 1972/73
kommt die erste „transportable Einheit“ für Klassenräume (auch „Pavillon“ oder „Baracke“ genannt. Dieses „Provisorium“ wurde 2014 abgerissen).
Die Schule ist durchgehend dreizügig, in manchen Stufen vierzügig. Der Unterricht am Samstag wird abgeschafft. Ab dem Schuljahr 1973/74 gibt
es Fachräume für Erdkunde, Biologie, ein Sprachlabor und einen Werkraum im Keller. Der Förderverein  entsteht  1976. Zum 25jährigen Jubiläum
streichen Eltern, Schüler und Lehrer die graue Fassade an, die Malereien an der Schulhof-Innenseite sind heute noch zu sehen. Auf dem Schulhof
werden Tischtennisplatten und ein Volleyballfeld errichtet, dazu werden 1980 die naturwissenschaftlichen Räume auf den neusten Stand gebracht.
Es folgen besondere Unterrichtsangebote für Technik, Türkisch und Deutsch. 1989/90 wird die Schule Stadtmeister im Handball und Tischtennis
und Vizemeister im Fußball. Ab 1990 wird in der Mülheimer Stadthalle jährlich an Weiberfastnacht Karneval gefeiert, ebenso hat die Teilnahme an
den Schull-und Veedelszöch am Karnevalssonntag Tradition und wird mit einer Projektwoche vorbereitet. Nach der Umgestaltung des Musikraums
gibt es die Möglichkeit Theater-Aufführungen zu veranstalten. Viele der Stücke schreibt die Theater-AG selbst. Dazu gekommen sind ab 1993/94 der
Informatik-Raum, die Schülerbibliothek, die Übermittagsbetreuung ab 2007 und die Förderung der Berufswahlvorbereitung, mit Verleihung des
Berufswahlsiegels ab 2012. Neu ist die „Forscherklasse“ und  ab dem Schuljahr 2013 der inklusive Unterricht, der zweistöckige Pavillon und im
Schuljahr 2015/16 die  Qualitäts-Analyse, die für unsere Arbeit durchweg positive Ergebnisse erbrachte. Seit diesem Schuljahr 2016/17 trägt
unsere Schule offiziell den Namen: Ferdinand-Lassalle-Realschule nach dem Mitbegründer der deutschen Arbeiter-Bewegung.

Manchmal hat die Schulleitung gewechselt, Lehrerinnen und Lehrer sind gekommen und oft lange geblieben. Konstant war immer das Interesse
aller Eltern und Lehrer, aus den Kindern, die im Rechtsrheinischen wohnen und vielfältige Begabungen mitbringen, Menschen zu formen,die dem
Leben gewachsen sind.

Ferdinand Lassalle

Ferdinand Lassalle